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Zeit zur Besinnung – Der 3. große Fehler der Menschheit

Geschrieben am Mittwoch, den 30. Dezember 2020

Ich werde immer einsamer.

Der gesunde Egoismus erwacht meist etwas vor dem 2. Geburtstag und begleitet uns das ganze Leben. Mehr oder weniger. Wahrscheinlich durch die Medien werden wir uns selbst immer wichtiger. Die Werbung macht es auf jeden Fall. Unser Egoismus wird immer mehr zur Egozentrik. Immer mehr Menschen vereinsamen in ihren eigenen vier Wänden.

Einsamkeit-HandyDieser Trend wurde in den 80er Jahren schon als Cocooning benannt. Face Popcorn beschrieb es in Ihrem Buch: Clicking 1997 so – Menschen ziehen sich in Ihren Kokon zurück, aber dieser ist auch das Fenster zur Welt. Das Internet macht´s möglich. Man meint man wüsste Bescheid, aber man wird nur informiert. Das Internet ist Fluch und Segen zugleich, aber es macht körperlich einsamer.

Das macht Corona aktuell noch viel schlimmer. Wir sind aber soziale Wesen und brauchen körperlichen Kontakt. Wir brauchen das Du, um uns zu erkennen. Immer mehr Menschen nehmen Verbindung mit der Außenwelt nur noch über Ihr Smartphone oder Ihren Computer auf. Das diese Vereinsamung den Betroffenen am meisten schadet ist klar, aber die wirkliche Gemeinschaft zerfällt. Natürlich hat die weltweite Vernetzung der Menschheit durch das Internet auch große Vorteile, aber im persönlichen Kontakt mit anderen Menschen lernen wir mehr und schneller und vor allem nicht vorsortiert. Durch den wirklich persönlichen Kontakt mit anderen erfahren wir manchmal vollkommen neue Aspekte und sogar ungewollte und unangenehme Wahrheiten, die uns aber helfen nicht einem Extrem zu verfallen.

Wir müssen uns die Vielfältigkeit erhalten, um in einer Ausgeglichenheit bleiben zu können. Ich habe Recht und Du nicht, das ist im Extremen gefährlich für den Fortbestand der Menschheit.

Ich hoffe, dass uns allen gelingt, trotz Corona, in Kontakt zu bleiben, wieder mehr Gesellschaft und Geselligkeit in der Gemeinschaft zu erleben.
Von Angesicht zu Angesicht, Arm in Arm und Hand in Hand.

In diesem Sinne mit herzlich haptischen Grüßen

Karl Werner Schmitz

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